Raumgefühl – gefühlter Raum
Rationale oder emotionale Entscheidung? Emotionen bestimmen zum größten Teil unser Verhalten. Die Frage ist, welche Rolle kann die Innenarchitektur dabei spielen und welches sind die offensichtlich wesentlichen und welches die möglichen verborgenen/vergessenen ‚Spieler‘ (Gestaltungselemente, mittel), mit denen wir als Innenarchitekten Regie führen.
Aufgabe
Einstimmung Über die Semesterferien sollen von jedem Studenten mindestens 4 ‚ Begriffe‘, die starke Emotionen auslösen können - Werte, Ideale, Tugenden, Laster, Gefühle, Stimmungen etc. - gewählt und dazu recherchiert werden. Dabei sind gegensätzliche Pole erwünscht. Des weiteren sind für die anschließende Bearbeitung geeignete Methoden und Gestaltungsmittel zu reflektieren und analysieren. Beides ist in einem Kurzreferat zusammenzufassen und zu Semesterbeginn vorzustellen.
Entwurf Zwei dieser ‚Begriffe‘ sind auszuwählen. Für beide ist je eine Raumkomposition zu entwerfen, die diesen ‚Begriff‘ darstellt, sichtbar macht und emotional spürbar werden lässt. Rahmenbedingungen: Kein Außenraum! Kein virtueller Raum! Kein CAD!
Hilfestellung Um die Aufgabe leichter fassen zu können, hilft (unter Umständen oder im Notfall) eine Quelle zu finden; ein Zitat, Gedicht, eine Erzählung, ein Roman .. oder eine mögliche Anwendung mitzudenken; z.B. könnten die Räume eines Gerichtsgebäudes ‚Gerechtigkeit‘ ausstrahlen, ein Filmset den ‚Erfolg‘ eines Protagonisten überhöhen oder ein Bühnenbild die ‚Treue‘ (oder Untreue) zweier Partner spiegeln (ans Licht bringen)? |