Andrea in Basel

mein erster Tadao

Andrea Rädisch

September bis April '08

in Basel





Da ich schon immer mal ein Bühnenbild entwerfen wollte, entschloss ich mich für ein Semester an der HGK Basel in der Schweiz am Institut für Innenarchitektur und Szenografie. Zu Beginn meines Auslandaufenthaltes ging es jedoch gleich erst einmal auf nach Senones [Frankreich] zum zweiwöchigen Workshop in ein altes Kloster. Dies bot mir die Gelegenheit im Rahmen der Aufgabe: Narration eine Lichtinstallation in den alten Gemäuern der Bibliothek zu entwerfen.
Im Anschluss startete dann das Semesterprojekt [Die Vögel] von Aristophanes in Zusammenarbeit mit dem Basler Theater. Ziel war es, ein umsetzbares Bühnenbild zu entwerfen, was zusätzlich auf dem Szenografiefestival 08 ausgestellt wird. Dabei habe ich den Umgang mit dem szenischen Raum gelernt und was es heißt, nicht nur Ablauf und Inhalt eines Stückes in den Entwurf einzubinden, sondern auch selber Regie zu führen und Kostüme zu entwerfen.

Auslandssemester

Lichtinstallation im Kloster von Senones

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Andrea in Melbourne

Surfers Paradise

Andrea Rädisch

Mai bis September '08

in Melbourne





Wenn die Australier in zwei prägnanten Worten ihr Land beschreiben würden, wäre die Antwort: Absolutely amazing! Und das war es auch wahrhaftig. Von sagenhaft schönen Regenwäldern über endlos lange Straßen in der dürren Landschaft des Outback bis hin zu traumhaft bunten Korallenbänken im Great Barrier Reef.
Nach einem Monat Marathon-Backpacking entlang der Eastcoast zog es mich in die Designmetropole Melbourne, wo ich von Juni bis August ein Praktikum bei Herbert + Mason anschloss. Das junge Architekturbüro beschäftigt sich vor allem mit conceptual design, retail design sowie der Ausgestaltung von Bars und Restaurants. Und so waren meine Aufgaben unter anderem, die eigenständige Entwicklung eines Entwurfskonzepts für einen namenhaften pop-up store und den Umbau einer Bar in Melbourne.

Praktikum

Blick auf das CBD

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Lea in Portugal

lecker warmer Galao

Lea Scharre

August 07 bis Februar 08

in Lissabon





als norddeutsche Flachländerin war es mir nicht bewusst, dass ich für ein halbes Jahr in eine Stadt ziehen werde, die auf sieben Bergen gebaut wurde. Buchstäblich außer Atem kam ich in meiner neuen Bleibe an. Bevor ich an dem IADE (Instituto de Artes Visuais, Design e Marketing) anfing "Ambiente de Interiores" zu studieren hatte ich genug Zeit ein paar Wadenmuskel aufzubauen und eine Sucht zu den "Pasteis de Nata" mit einem warmen "Galao" zu entwickeln. Denn Portugiesen haben es nicht so mit der Pünktlichkeit. So fingen die Kurse mit zwei Wochen Verspätung an und als es dann los ging war ich meinst die Pünktlichste.
Trotzdem habe ich an zwei sehr interessanten Projekten teilgenommen, wobei ich sogar ein wenig über die portugiesische Geschichte gelernt habe. Wo sonst hat man die Möglichkeit ein Projekt in dem Geburtshaus des ersten Markgrafen Portugals (Marques de Pombal) zu machen?

Auslandssemester

Miradouro um die Ecke

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Selma in Holland

Meine erste Windmühle

Selma Kaufmann

August 07 bis Januar 08

in Enschede





Nach einem drei wöchigen Sprachkurs mit 15 internationalen Studenten ging für mich das Studium an der AKI academie voor beeldende kunsten Enschede los. Nach anfänglichen Irritationen, z. B. dass von 20 Kommilitonen 18 Deutsche waren oder ich statt Design im öffentlichen Raum auf einmal Kommunikationsdesign studierte, lernte ich schnell, das dieses zu den Niederlanden gehörte: verplant und alles anders, als erwartet, aber immer gut gelaunt.
Also machte ich mich auf das Land und die AKI kennen zu lernen.
Dabei entdeckte ich für mich die Siebdruckwerkstatt, frisch gepresste Säfte von Albert Heijn, bezaubernde Städte und wie sehr man sich freuen kann nach zwei Wochen Dauerregen die Sonne endlich wieder zu sehen.
Also, tot de volgende keer Nederland!


Auslandssemester

Hollandrad in Utrecht

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Erasmusbrücke in Rotterdam

Andrea in Argentinien

Flirt in Puerto Madryn

Andrea Horezky

August 07 bis März 08

in Buenos Aires





Spontane Ideen sind bekanntlich immer die besten und so wagte ich letztes Semester den Sprung ins kalte Wasser. Gewappnet mit einem „Castellano for Dummies“, einer riesen Portion Angst und einer Zusage der Universidad de Buenos Aires im Fachbereich Architektur und Industrie Design strandete ich im August ’07 in Argentinien.

Die 11,5 Millionen Metropole Buenos Aires hat mich von der ersten Sekunde an in seinen Bann gezogen. Mit dem Colectivo, zu Fuß oder meinem Fahrrad ging es nach San Telmo zum Tango, nach Palermo in die hippen Bars, nach Matadero auf den Wochenmarkt oder nach Boca zum Fussballspiel.

Gelernt habe ich, dass Steak nicht gleich Steak ist, Mate trinken eine Wissenschaft und 8 Monate einfach nicht reichen - Nos vemos, Argentina.

Auslandssemester

Perito Moreno Glacier

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Buenos Aires von oben

Melanie in Neuseeland

Melanie aus dem Eis

Melanie Olle

Juli 07 bis März 08

in Wellington/ Neuseeland

 



Die Welt ist klein. Und deshalb bin ich gleich mal an deren Ende gegangen.
Fast vier Monate, also die Hälfte meines Neuseeland-Aufenthaltes, verbrachte ich an der Victoria University of Wellington, wo ich Interior Architecture studierte.

Das Studium besteht aus drei bis vier zu absolvierenden Scheinen, die irgendwie alle einem Hauptprojekt ähneln. Das bedeutete in meinen Fall 14 Leistungsnachweise für drei Kurse.
Höchstleistungen werden durch ein straff durchorganisiertes System erzielt, die man am Ende in der Semesterausstellung neidisch betrachten kann. Besonders was die Renderings angeht kann man den Kiwis nix vormachen! Der Lernfaktor ist hoch und wird neben der Ermüdung nur durch die hohen Studiengebühren getrübt – ein Auslandsstudium in Neuseeland ist eben Luxus. Doch schon allein das Herumreisen in Neuseeland war die Arbeit wert.

Auslandssemester

Blick auf Wellington

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Landschaften wie im Film

Katrin in Zürich

Büroausflug nach Arosa

Katrin Weiß

Jan bis April 07

in Zürich

 




Die Schweiz hat auch Schokoladenseiten! Mit den Vorsätzen für´s  Neue Jahr brachen auch andere Seiten in Züri an. Bei einem Praktikum bei Merkli Architekten fand ich nun endlich den ersehnten Alltag mit Struktur und Herausforderungen, aber auch mit Müßiggang. Die Projekte dieses traditionsreichen, aber keineswegs traditionellen Büros reichen von Retail Design bis hin zu Projekten in Cordoba und Buenos Aires und während meiner Zeit als Praktikantin hatte ich die Möglichkeit eigenverantwortlich an diversen Projekten zu arbeiten und an unterschiedlichen Planungsphasen teilzuhaben. Schade, dass ich nicht gleich diesen Weg eingeschlagen hatte.

Praktikum

Shop in Baden

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Katrin in Zürich

hgkz

Katrin Weiß

Okt 06 bis Jan 07

an der HGK Zürich

 



Mit 2 Koffern, der eine voll mit Erfahrungen, Neugier und Begeisterung; der andere noch leer um ihn mit neuen Ideen, Eindrücken, Wissen und Schweizer Schokolade zu füllen, machte ich mich auf an die Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. Nun am Ende war der Koffer eher mit Schoggi(wie der Schweizer sagt) angefüllt, denn das Studium im FB Scenographical Design empfand ich als unmotiviert, unstrukturiert, desinteressiert und vor allem theatralisiert. Grund dafür: der bevorstehende Zusammenschluss mit der Hochschule für Musik und Theater zur Zürcher Hochschule der Künste und damit wohl der endgültige Schritt des FB Szenographie in Richtung Bühnenbild und Theater, schade eigentlich.

Auslandssemester

Schoggi

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Claudia und Simone in Chile

Mote con huesillos

Claudia Diaz
und Simone Harbert

August 2006 - März 2007

Valparaiso/ Chile

 

Ohne eine Ahnung wo wir dort wohnen werden, was wir dort tun können und wie wir uns dort verständigen sollen, landeten wir im August 2007 in Santiago de Chile um in der zwei Stunden entfernten Hafenstadt Valparaiso unseren Auslandaufenthalt zu beginnen.

Südamerikanische Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft schlug uns entgegen, so dass nach drei Wochen die großen Fragezeichen verschwunden waren. Wir lernten, dass man aus alten Wollpullovern wunderbare Möbel machen kann, dass Häuser während des Bauens erst fertig geplant werden, wie die Ureinwohner Keramik hergestellt haben, wie Karnevalsumzüge noch besser ohne Kamellen funktionieren, wo der Fisch am besten schmeckt, wie sich ein Erdbeben anfühlt, das Weihnachtssterne auch Bäume sind ...

...und dass alles immer länger dauert.

Praktikum

Silvester in Südchile

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Rita in London

Zimmer mit Ausblick

Rita Rentzsch

Feb bis März 2006

in London

 

 

Für die Mitarbeit an der Dauerausstellung des Gallisch-Römischen Museums in Tongeren [Belgien] zog es mich zu Event Communications nach London. In den Monaten Februar und März 2006 hieß es Skizzieren, Diskutieren, Sinnieren und Konferieren. Die Zusammenarbeit von Ausstellungskuratoren, Konzeptern und Gestaltern erwies sich als äußerst spannend und spannungsreich. Für die nötige Entspannung sorgten die freitäglich-obligatorischen Pub-Besuche des Kollegiums.
London selbst ist einfach ein Erlebnis. Hier geht es nicht darum, sich zu entscheiden, wozu man Lust hat, sondern worauf man leider verzichten muss… ich verließ die Stadt mit dem dringenden Bedürfnis, irgendwann zurückzukehren.

Praktikum

Entwurfsskizze

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Rachel Whiteread in der Tate Modern

Rita in Irland

Bauzaunblau

Rita Rentzsch

April bis Dez 2005

in Dublin

 

 

Von April bis Dezember 2005 arbeitete ich bei Douglas Wallace Architects in Dublin. Das Büro umfasst ungefähr 80 Mitarbeiter, deren irisch-entspannte Mentalität nach anfänglicher Gewöhnungsphase ganz arg ans Herz wächst. Mein Schwerpunkt war die Mitarbeit an der Inneneinrichtung eines Luxushotels.

Irland: Ziemlich unbeständig hier... alles... nicht nur das Wetter... im großen Mittel dann wieder sehr ausgeglichen... von Planung fehlt jede Spur. Ist eh unmöglich - weil alles immer ganz anders kommt - und wenn's nur darum geht, mit dem Bus fahren zu wollen. Einerseits ist alles so in Eile (die Wolken, die Menschen in den Strassen, die getrunkenen Biere)... andererseits kommt nichts voran (die Arbeit, die Öffentlichen Verkehrsmittel, die Vögel im Gegenwind)…

Praktikum

Lobby im Hotel The D