Der erste Platz geht an das Projekt «stuhlbar-himmlisch feiern» von Simone Harbert und Johannes Albert.
In Kooperation mit dem Vorarlberger Architekturinstitut und der Wirtschaftskammer WKV wurde ein innovatives und praktikables Konzept zur temporären Gestaltung des Alten Hallenbades im vorarlberger Feldkirch gesucht. „Das Siegerprojekt „stuhlbar“ überzeugte die Jury vor allem durch das klare Bekenntnis zur Nachhaltigkeit.“
Als flächenwirksames Gestaltungsmittel gibt es den Himmel, welcher als Decke mit abgehängten weißen Moltonlamellen konzipiert ist. Die weißen Lamellen sorgen für eine spürbare Verbesserung der Akustik, die Belüftung funktioniert unbeeinträchtigt und zusätzlich wird eine Steigerung der räumlichen Qualität geschaffen.
Der zweite Gestaltungsansatz wird durch eine Aktion beschrieben. Die Bewohner von Feldkirch und Umgebung können ihre ausgedienten Stühle, Bänke und Sessel zum weiteren Nutzen abgeben. Das Sammelsurium an individuellen Stühlen verschmilzt durch Einfärben der Stuhlbeine im Magenta-Ton mit dem magentafarbenen Boden. Auch bestehende Möbel und Bars der Vorjahre werden so in das neue Gestaltungskonzept integriert. So entsteht das Gesamtbild von weißer Lamellendecke und magentafarbenden Fußboden. Zwischen diesen Flächen feiern, tanzen und verweilen die Festivalbesucher die auch Teil der Gestaltung werden können: Magentafarbene Stulpen sind beim Eingang erhältlich. Wer will, vervollständigt so das Bild der bis Kniehöhe eingefärbten Welt.
Verbunden mit dem Preisgeld von 1200 Euro steht die Realisierung des Konzept für das Festival im Juli/August 2008 an.
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